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Archiv des Autors: willyam

Probier’s mal mit … Gemütlichkeit

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gegen, nicht mit

Von wegen „Konkurrenz“. Konkurrenz ist kein „Mitlaufen“, sondern ein „Gegenlaufen“. Diese stumpfen Schönungen wie die Rede von „Mitbewerbern“ oder „Wettbewerbsbegleitern“. Dem ökonomisch Denkenden fehlt der Respekt vor seinem Gegenüber, wiederhole ich mich: Achtung gewährt er nur, weil sie als Vorsicht dem Selbstschutz, der Rücksichtnahme auf sich selbst dient. Was zählt, und viele so offensichtlich auszehrt, [...]

Alle Biedermeier, oder was?

Natürlich irgendwie nicht. Tatsächlich wird hier – und das „hier“ beschränke ich um Gottes Willen nicht auf diesen Blogosphärenquatsch – nur kommentiert. Allenorts redest du, öfter fällt auch ein wirklich gehaltvolles Wort; du greifst „Dinge“ auf, sprichst sie an, nennst sie beim Namen. Du übst Kritik, übst dich an Kritik, bildest Meinungen, und liest siehst [...]

macht ja nix

Es ist ja so: Wenn man ALDI oder PENNY oder das KaDeWe blöd findet, weil die Arbeitsbedingungen oder die Preise oder beide nicht stimmen, aber trotzdem da einkaufen geht, nennt man das „ironic consumption“ – ironisches Verbraucherverhalten. So weit, so gut. Wenn man nun mit dem Zustand der eigenen Demokratie unzufrieden ist, aber nur bloggt, [...]

closing time

Irgendwie ist die Luft raus. Die Motivation aufgefressen. Der Bock macht Winterschlaf. Seit der Bundestagswahl, den anschließenden Koalitionsverhandlungen und der Regierungsbildung hab’ ich nicht mal im Ansatz wirkliche Lust, Bestandsaufnahmen, Vermutungen auszuformulieren, überhaupt: mich größeren Überlegungen hinzugeben.
Ich bin also mal nach nebenan: den Blick verschieben. Die Welt mal mit anderen Augen sehen lernen.

ausgezahlt

Ha! – waren das Berufsorientierungspraktikum beim Industriefotografen mit Sechzehn und ein Fast-Volontariat doch nicht ganz umsonst. Aufgrund jüngerer Inhaltsverschiebungen hätte man es unter Umständen erahnen können: blendwerk ‘flickr’t. [Der Blogozentriker vermutet nicht ganz zu unrecht, dass dahinter eine Post-Wahldepression steht ... aber dazu mehr bei baldiger Gelegenheit.]

Ihre Verbindung wird gehalten.

Update: Zis is Dschörmani hier …

Der kurze Ausschnitt aus seiner jüngsten Pressekonferenz macht bereits die große Runde. „Es ist Deutschland hier …“ – und das bedeutet: Mit der feinen englischen Art ist Herr Westerwelle noch nicht ganz vertraut.

Die Welt verteidigt Westerwelles abweisende Worte mit dem blassen Hinweis darauf, er habe sich lediglich an diplomatischen Gepflogenheiten orientiert [...]

Update: Ihre Meinung, bitte!

Merkzettel an mich: Mit rhetorischen Verfremdungseffekten in Zukunft vorsichtiger umgehen. Denn das Ressort Politik der Zeit interpretiert meine kürzliche Nachfrage – offenbar in Folge überlanger Kommunikationswege – inzwischen nicht mehr als Leseranfrage, sondern als zwielichtige „Umfrage“.
Sehr geehrter Herr Ortmeier,
es tut mir leid, dass Sie von Herrn Ulrich noch keine Antwort erhalten
hatten. Leider hat er für [...]

Ich wär’ so gerne Revolutionär …

… dann wär’ mein Hörsaal niemals leer.