- Gründsätzliches zur Orientierung; Empfehlungen
-
mit Interesse verfolgt ...
-
… und mit Rückmeldungen versehen
Denkschubladen
- Auswege (4)
- übersetzt (2)
- Bestandsaufnahme (20)
- Blogdinge (3)
- demokratische Kultur (22)
- Rechtsstaatlichkeit (1)
- selbst bestimmt (2)
- Toleranz (1)
- Vergangenheitsbewältigung (1)
- Ethik (6)
- Menschenrechte (1)
- Globalisierung (7)
- Islamfeindlichkeit (3)
- Kunst (4)
- Magisterarbeit (2)
- Medienlese (5)
- medientheoretisches (3)
- Nahost(konflikt) (1)
- Netzkultur (2)
- Datenschutz (1)
- Digitale Bohème (1)
- Postmodernes in Bild und Ton (2)
- Randbemerkungen (3)
- Sprachspiele (1)
- Unipflichten (1)
- Wissenschaftstheorie (22)
- Geschichtsphilosophie (10)
- Indices (1)
- Neokonstruktivismus (2)
- Orientalismus (1)
- postkoloniale Theorie (5)
- Textonik (5)
- Zu laut gedacht – Irritationen im O-Ton (9)
- zwischen den Schubladen (9)
Ihre Verbindung wird gehalten.
Dieser Eintrag wurde von willyam erstellt und geposted auf 14.10.2009 at 00:36 sowie gespeichert unter zwischen den Schubladenmit TagsIhre Verbindung wird gehalten. Speichern sie das permanente Lesezeichen. Verfolgen sie Kommentare durch den RSS feed für diesen Artikel. Hinterlasse einen Kommentar oder einen Trackback: Trackback-URL.



9 Kommentare
Alles in Ordnung?
Wer etwas kommuniziert, erwartet eine Reaktion.
@ Lara: Nicht zwangsläufig: Wenn die Botschaft „Rückzug“ lautet …
Ich würde schon sagen zwangsläufig, aber es mag ein Unterschied geben, was die Erwartung anbelangt. Man muss einen Rückzug nicht ankündigen, man kann ihn auch stillschweigend vollziehen. Es ist ja nicht als Kritik gemeint… nur ist es nun einmal so: Jede öffentliche(!) Mitteilung auf diesem Blog ist irgendwie eine Mitteilung für uns, nicht für dich.
Ich hatte die Botschaft übrigens nicht als Rückzug verstanden, aber das liegt möglicherweise an meiner seltsamen Art die Welt zu lesen.
„Rückzug“ ist vermutlich auch ein wenig übertrieben formuliert. Lass es mich eher Abstandsnahme nennen. Mich macht die Auseinandersetzung mit diesem ganzen Kiki, isnbesondere dem Politzirkus, irgendwie „krank“, wütend, resigniert, trüb. Ganz vorsichtig, die Entwicklungen und Wendungen, die offenbar ins Land stehen, erahnend, fühle ich mich irgendwie, irgendwo latent „bedroht“. Verdirbt mir die Laune, das Ganze … und animiert eher zur Weltflucht als zur Konfrontation.
Du solltest meines Erachtens einfach dein Konzept umstellen, die Welt ist schließlich nicht dazu da daran zu zweifeln. Du machst deinen Teil gut und du trägst einen Teil dazu bei, dass diejenigen, die du auf dem absteigenden Ast siehst, ein wenig mehr Hoffnung haben. Das ist dein Erfolg, er ist nicht groß aber durchaus weltbewegend. Grundsätzlich sollte man sich meines Erachtens nie die Laune verderben lassen. Ich glaube es war Stanisław Jerzy Lec der meinte, dass in glücklosen Zeiten Satiriker geboren werden. Davon abgesehen empfehle ich dir mehr Selbstdistanz. Ich bin sicherlich keine Freundin eines zunehmenden Konservativismus und einer zunehmenden Ökonomisierung, aber wenn du etwas als „kiki“ bezeichnest, deutet das meines Erachtens darauf hin, dass du dafür kein Verständnis hast und das halte ich für falsch. Verständnis heißt schließlich nicht, etwas gut zu finden, sondern zu verstehen warum die Dinge laufen wie sie laufen. Und manchmal ist es bei allem bitteren Beigeschmack tatsächlich erheiternd zu verstehen wie einfach gestreckt der Zeitgeist zuweilen ist – und damit lässt sich hervorragend oppositionieren.
Möglicherweise ist das alles nichts für dich, dann nimm es einfach als einen gutgemeinten Ratschlag. In jedem Fall lohnt es sich nicht in ein dunkles Loch zu setzen. Der Herbst ist wirklich unglaublich schön und bunt. Zumindest in Leipzig.
korrigiere: „die Welt ist schließlich nicht dazu da daran zu VERzweifeln“. Zum zweifeln ist sie natürlich da
Auch wenn der Rat nicht zu verzweifeln verhallt, weil das irgendwie im Wesen des Verzweifelns liegt, Lara hat damit völlig recht: Du machst deinen Teil gut und du trägst einen Teil dazu bei, dass diejenigen, die du auf dem absteigenden Ast siehst, ein wenig mehr Hoffnung haben.
Ansonsten alles Gute!
kann mich der obigen Meinungen nur anschließen.. Du machst Deine Sache gut.
Vielleicht hilfts zu den Dingen Abstand zu nehmen um nicht daran zu verzweifeln.. man kann sich Auszeiten nehmen und ja man kommt gut ohne die Welt da draussen zurecht.. aber ich denke man kann sich nicht für immer aus ihr fern halten sich für immer von ihr verabschieden – auch das ist auf Dauer unbefriedigend. Eine Art mit ihr zurecht zu kommen eine Art Puffer und eine Art Abstand, denke ich, ist Humor.. wenn Du am liebsten losheulen würdest, weil alles so schlimm scheint dann mach Dich drüber lustig.. –> http://www.youtube.com/watch?v=st9J5yx-w38 (wenn Du das Stück nicht ohnehin kennst)
Den Humor ist wohl die stärkste und friedvollste Waffe die wir Menschen haben.. ich übe.